Stimmen zum Studiengang

Hier finden Sie einige Stimmen von Studierenden, Absolventen und Dozenten des MBA-Studiengangs Engineering Management an der Graduate School Rhein-Neckar.

Prof. Dr. Michael Hauth, Studiengangleiter Engineering Management (MBA)

Das MBA-Programm Engineering Management […] ist durch die dreifach Betreuung vom Praxisexperten, dem akademischen Betreuer und dem Social Skills Trainer deutschlandweit einzigartig. Die Studenten erarbeiten in jedem Modul gemeinsam mit den drei Betreuern unterschiedliche Facetten der betriebswirtschaftlichen Fragestellung, die Sie als Praxisfälle aus Ihren Unternehmen mit bringen. Hinzu kommt ein sehr überzeugendes Studienkonzept für die betriebswirtschaftlichen Inhalte, bei dem jedes Modul in sieben Wochen […] abgehandelt wird.

Das komplette Interview mit Prof. Dr. Michael Hauth

Herr Professor Hauth, Sie sind der Studiengangleiter des MBA Engineering Management und MBA Logistics Management and Leadership. Können Sie jeweils ein kurzes Profil des Studiengangs geben?

Das MBA-Programm Engineering Management und MBA Logistics Management and Leadership ist durch die dreifach Betreuung vom Praxisexperten, dem akademischen Betreuer und dem Social Skills Trainer deutschlandweit einzigartig. Die Studenten erarbeiten in jedem Modul gemeinsam mit den drei Betreuern unterschiedliche Facetten der betriebswirtschaftlichen Fragestellung, die Sie als Praxisfälle aus Ihren Unternehmen mit bringen. Hinzu kommt ein sehr überzeugendes Studienkonzept für die betriebswirtschaftlichen Inhalte, bei dem jedes Modul in sieben Wochen unter der eben genannten Betreuung abgehandelt wird.

Warum sollte man die genannten Studiengänge absolvieren?

Jeder Ingenieur kann danach eine Krawatte tragen – sprich er kann mit dem betriebswirtschaftlich Verantwortlichen auf Augenhöhe diskutieren.

Gibt es ein Modul, das aus Sicht der Studierenden besonders wertvoll erscheint?

Das ist sehr unterschiedlich je Studierenden, da jeder Student in einem anderen Einsatzgebiet arbeitet. Die Vielzahl der positiven Antworten zu Studienkonzept und der häufig mit dem Abschluss einher gehende Karriereweg zeigt deutlich, dass wir die Anforderung der Praxis in beiden Studiengängen MBA Engineering Management und MBA Logistics Management and Leadership abdecken.

Wenn man sich jeweils die einzelnen Studiengänge anschaut, mit welchen neu erworbenen Kompetenzen geht man aus dem MBA-Studium hinaus?

Entsprechend dem Studienkonzept können alle Studierenden kompetenter Ansprechpartner für betriebswirtschaftliche und logistische Fragestellungen im Unternehmen sein.

Festzuhalten ist, dass man aus dem MBA-Studium anders rausgeht als man hineingekommen ist, d. h. die persönliche Weiterentwicklung der Absolventen hinsichtlich Sicherheit im Auftreten und in Präsentation im deutschen oder internationalen Kontext entspricht dem Sprung vom Jugendlichen zum Mann.

Was würden Sie sich für die Studierenden wünschen?

Ich wünsche mir, dass Sie im Herzen Ingenieure bleiben, aber für betriebswirtschaftliche Fragen aufgeschlossen sind.

Und glauben Sie, sie tun das auch?

Ja, sie tun das erfolgreich, wie die Beförderungen zeigen.

Dies leitet direkt zu meiner nächsten Frage über, haben Sie nach Abschluss des Studiums noch Kontakt zu den Studierenden?

Ja, über die Alumni-Treffen bzw. aus betriebswirtschaftlichen Fragen, die aus dem Kreis der Absolventen kommen.

Sehen Sie dann wie sich der weitere Karriereweg der Studierenden entwickelt?

Also ganz viele Studierenden orientieren im Unternehmen neu. Das Studium bewirkt, dass man die Welt mit anderen Augen sieht.

Entsteht bei dieser Umorientierung auch ein Karrieresprung?

Also ich kenne keinen, bei dem ein Karrieresprung nicht mittelbar passiert ist. Die Rückmeldungen, die ich bekommen habe sagen, dass bei jedem etwas passiert. Das liegt natürlich auch an der Vorauswahl der Unternehmen, die nicht jedem ermöglichen an einem MBA-Programm teilzunehmen.

Jetzt haben wir die Absolventen angeschaut, gibt es da irgendetwas das sie im Umgang mit den Studierenden erfreut?

Was für mich spannend ist, ist einfach Absolventen zu sehen, die zwei bis drei Jahre im Berufsleben tätig sind. Sie haben eine andere Sicht auf die Dinge und sie haben eine andere Motivation mit Fragestellungen aufzunehmen.

Sie sind auch Studiengangsleiter des Master-Studiengangs Wirtschaftsingenieurswissen hier an der Hochschule Mannheim. Sehen Sie einen Unterschied zwischen den Personengruppen, die an der Hochschule und an der Graduate School Rhein-Neckar studieren?

Der Unterschied zwischen einen unmittelbar nach dem Bachelor-Abschluss aufgenommen Masterstudium für Ingenieure ist deutlich. Man merkt einfach ganz deutlich, dass zwei Jahre Berufserfahrung die Perspektive auf den Kompetenzerwerb ändert.

Inwiefern?

Bestimmte Dinge werden deutlich ernsthafter wahrgenommen und die Teilnehmer können Wesentliches und Unwesentliches deutlich stärker differenzieren.

Gibt es daraus abgeleitet eine bestimmte Personengruppe, der sie ein MBA Studium besonders empfehlen würden?

Aus der Engineering Sicht würde ich allen denjenigen ein MBA Studium empfehlen, die relativ stark außerhalb der klassischen Entwicklung arbeiten müssen. In diesem Bereich haben sie viel mit betriebswirtschaftlich geprägten Personengruppen zu tun und gerade dafür bereiten wir sie intensiv mit Social Skills und mit den Praxisexperten vor. An dieser Schnittstelle zeigt sich die Qualität der betriebswirtschaftlichen Ausbildung im MBA-Studium deutlich.

Aus der Logistik Sicht würde ich alldenjenigen ein MBA-Studium empfehlen, die in der Logistik den nächsten Karriereschritt hinzu größerer Logistikverantwortung in Industrie und Dienstleistungen planen.

Könnten Sie vielleicht nochmal jeweils einen prägnanten Satz zum MBA Engineering Management und MBA Logistics Management and Leadership sagen?

Etabliertes Studienprogramm für Ingenieure mit dem Ziel Karrieresprung.

Noch die letzte Frage, Sie sind Studiengangsleiter von zwei Studiengängen, haben Sie auch einen Überblick über das gesamte Portfolio der GSRN? Wenn ja, wie bewerten Sie dies?

Das Portfolio ist im Moment so, dass wir sicherlich noch nicht alle Bereiche der akademischen Weiterbildung abdecken. Was wir sicherlich tun werden, ist nochmal stärker unsere Zertifikate zu entwickeln. Nicht jeder kann in eine zweijährige Ausbildung investieren. Es muss die Möglichkeit geben, Spezialwissen in Betriebswirtschaft und Logistik in einer kurzen und intensiven Weiterbildung zu vermitteln. Wir als Graduate School Rhein-Neckar haben bereits einen reichhaltigen Erfahrungsschatz im Bereich der Zertifikate.


 Julia Krüger, Studentin

Die Dozenten helfen uns dabei, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Sie geben nicht nur Tipps zu den Fallstudien und Präsentationen, sondern teilen auch ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsleben mit uns und unterstützen uns dadurch umfassend und nicht nur hinsichtlich der Kursinhalte.

Das komplette Interview mit Julia Krüger

Warum haben Sie sich für die Graduate School Rhein-Neckar entschieden?

Durch die Daimler Academic Programs bin ich auf die Graduate School Rhein-Neckar aufmerksam geworden. Da ich im Bereich Research & Development tätig bin, war der MBA Studiengang Engineering Management für mich am attraktivsten und auch die Studiendauer von zwei Jahren hat mich gleich überzeugt. Darüber hinaus habe ich von Arbeitskollegen, die bereits im Vorjahr mit dem Studium an der Graduate School Rhein-Neckar begonnen haben, nur Positives gehört.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung bei einem berufsbegleitenden Studium?

Den Zeit- und Energieaufwand sehe ich als größte Herausforderung. Nach einem Arbeitstag muss man umschalten und abends noch etwas für das Studium erledigen – da kommt dann auch die ein oder andere Freizeitaktivität mal zu kurz.

Von welchen Lehrinhalten profitieren Sie am meisten?

Die Inhalte aus den Modulen Project Management, Basic Economics und Management Accounting and Controlling bringen mir bisher den größten Nutzen für meinen Arbeitsalltag. Ich habe aber auch von einigen Fallstudien sehr profitiert.

Weshalb haben Sie sich für einen Master of Business Administration und gegen einen Fach-Master (z. B. Master of Science oder Master of Engineering) entschieden?

Neben dem technischen Verständnis ist ein Ingenieur in der heutigen Arbeitswelt auch auf betriebswirtschaftliche Kenntnisse angewiesen. Ich stehe in meinem Beruf häufig in Kontakt mit Lieferanten und Mitarbeitern aus dem Einkauf und Controlling – durch mein MBA-Studium kann ich mit meinen jeweiligen Ansprechpartnern aus diesen Bereichen auf Augenhöhe kommunizieren.

Welche Erwartungen hatten Sie an den Studiengang MBA Engineering Management und wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Ich habe mir eine Erweiterung meines betriebswirtschaftlichen Wissens und die Optimierung meiner Präsentationstechniken erhofft. Das Studium hat beide Erwartungen voll und ganz erfüllt.

Wie trägt das Studium zu Ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei?

Ich achte seit dem Studium verstärkt auf meine Körpersprache und meine Rhetorik. Durch das intensive Social Skills Training und die Präsentationen habe ich die Möglichkeit, regelmäßig an meinem Auftreten zu arbeiten – das ausführliche Feedback des Social Skills Trainers bietet dabei eine sehr hilfreiche Unterstützung. Auch mein Zeitmanagement habe ich durch das Studium optimiert, obwohl ich auch davor schon sehr organisiert und strukturiert gearbeitet habe.

Wie hat Ihr privates Umfeld auf Ihren Entschluss, berufsbegleitend zu studieren, reagiert?

Ich habe in meinem privaten Umfeld Menschen, die bereits berufsbegleitend studiert haben – sie haben mir gezeigt, dass Studium und Beruf durchaus vereinbar sind. Die Entscheidung für das berufsbegleitende MBA-Studium habe ich mit meinem Partner abgesprochen und auch von meiner Familie bekomme ich volle Unterstützung.

Wie bekommen Sie Studium, Beruf und Privatleben unter einen Hut?

Ich lege den Fokus auf ein gutes Zeitmanagement und plane feste Blöcke für Beruf, Studium und Freizeit ein, sodass alle drei Komponenten in einem möglichst ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. In den Phasen vor einer Klausur kommt die Freizeit allerdings manchmal etwas zu kurz, aber das gleicht sich dann nach der Klausur wieder etwas aus. Wenn im Beruf viele Aufgaben gleichzeitig anstehen, bespreche ich gemeinsam mit meinem Chef die Prioritäten.

Wie bewerten Sie den Austausch mit Kommilitonen und Dozenten?

Die Kommilitonen sind sympathisch und sehr motiviert, weil sie sich alle bewusst für das Studium entschieden haben und dieses daher auch sehr ernst nehmen. Wir unternehmen häufig etwas gemeinsam. Da wir alle aus anderen Branchen und Unternehmen kommen und jeder eine andere Perspektive in die Diskussionen einbringt, lernen wir viel voneinander. Die Fallstudien der Kommilitonen zeigen mir immer wieder neue Fragestellungen auf, weil in meinem Berufsalltag andere Themen im Fokus stehen. Die Dozenten helfen uns dabei, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Sie geben nicht nur Tipps zu den Fallstudien und Präsentationen, sondern teilen auch ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsleben mit uns und unterstützen uns dadurch umfassend und nicht nur hinsichtlich der Kursinhalte.


Elvir Avdagic, Student

Ich habe mir […] zunächst Infomaterial zum Studiengang MBA Engineering Management schicken lassen und anschließend an einer Informationsveranstaltung teilgenommen, um mir ein persönliches Bild von der Graduate School Rhein-Neckar zu machen. Überzeugt haben mich letztendlich die kleinen Studiengruppen, der hohe Praxisbezug und der modulare Aufbau der Lehrinhalte sowie die gute Kombinierbarkeit mit dem Beruf, denn die Vorlesungen finden an den Wochenenden statt.

Das komplette Interview mit Elvir Avdagic

Warum haben Sie sich für die Graduate School Rhein-Neckar entschieden?

Nach meinem Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, berufsbegleitend einen Master zu erwerben. Ich habe mir dann zunächst Infomaterial zum Studiengang MBA Engineering Management schicken lassen und anschließend an einer Informationsveranstaltung teilgenommen, um mir ein persönliches Bild von der Graduate School Rhein-Neckar zu machen. Überzeugt haben mich letztendlich die kleinen Studiengruppen, der hohe Praxisbezug und der modulare Aufbau der Lehrinhalte sowie die gute Kombinierbarkeit mit dem Beruf, denn die Vorlesungen finden an den Wochenenden statt.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung bei einem berufsbegleitenden Studium?

Die größte Herausforderung sehe ich darin, abends noch den Antrieb zu haben, sich hinzusetzen und etwas für das Studium zu tun. Nach einem langen Tag im Büro fällt es manchmal schwer, sich noch zum Lernen zu motivieren. Anstrengend wird es besonders in Phasen, in denen eine Klausur, ein Projektbericht und eine Präsentation anstehen. Module, in denen der Leistungsnachweis lediglich in Form einer Klausur erbracht werden muss, sehe ich etwas entspannter. Nach meiner Erfahrung nimmt die Vorbereitung einer Präsentation häufig mehr Zeit in Anspruch, aber dafür ist meine Motivation größer, weil ich den Präsentationsinhalt selbst bestimmen kann.

Von welchen Lehrinhalten profitieren Sie am meisten?

 Ich denke, das hängt stark vom jeweiligen Aufgabengebiet des Teilnehmers ab. Ich bin zum Beispiel im Vertrieb tätig und habe bisher viel vom Modul Management Accounting and Controlling profitiert, da ich einiges von dem erworbenen Wissen in meinen Arbeitsalltag integrieren kann und mich dadurch inzwischen auch viel häufiger mit Kollegen aus dem Controlling abstimme. Von Kommilitonen, die überwiegend in Projektstrukturen arbeiten, weiß ich, dass sie viel aus dem Modul Project Management mitgenommen haben.

Weshalb haben Sie sich für einen Master of Business Administration und gegen einen Fach-Master (z. B. Master of Engineering oder Master of Science etc.) entschieden?

Mit einem MBA-Abschluss rechne ich mir bessere Chancen aus in die mittlere Managementebene zu gelangen – fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind dafür essentiell. Davon abgesehen habe ich bereits im Bachelorstudium festgestellt, dass mir die BWL mehr liegt als das Technische, daher kam ein Fach-Master auch nicht für mich in Frage.

Wie trägt das Studium zu Ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei?

Ich bin flexibler und strapazierfähiger geworden und habe gelernt, strukturierter an Aufgaben heranzugehen. Außerdem kann ich nun besser selektieren, also das Wichtige vom weniger Wichtigen unterscheiden und gegebenenfalls Abstriche machen.

Wie hat Ihr privates Umfeld auf Ihren Entschluss, berufsbegleitend zu studieren, reagiert?

 Ich habe große Anerkennung von meiner Familie und meinen Freunden erfahren. Sie sind stolz auf mich, weil ich mir die Doppelbelastung von Studium und Beruf zutraue und stehen voll und ganz hinter mir.

Wie bekommen Sie Studium, Beruf und Privatleben unter einen Hut?

Es ist nicht einfach – keine Frage – aber es geht. Natürlich muss man auf einiges verzichten, aber wenn man gut plant, kann man auch weiterhin regelmäßig etwas mit Freunden und der Familie unternehmen. Gute Noten, Erfolg im Beruf und Zeit für das Privatleben müssen sich also nicht ausschließen.

Wie bewerten Sie den Austausch mit Kommilitonen und Dozenten?

Den Austausch mit den Kommilitonen empfinde ich als Bereicherung. Häufig arbeiten wir gemeinsam an Projekten und Präsentationen und da alle Teilnehmer aus unterschiedlichen Unternehmen kommen, sind die verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen an ein Thema sehr interessant. Wenn freitags und samstags die Vorlesungen stattfinden, unternehmen wir im Anschluss oft etwas gemeinsam. Auch der Austausch mit den Dozenten ist interessant, denn diese berichten häufig aus ihrer eigenen Berufserfahrung.


Svenja Holländer, Studentin

Bewusst das Private auf ein Minimum zu reduzieren, Partner, Freunde und Familie in den Hintergrund zu stellen um sein Wissen zu erweitern und dadurch eine wichtige und stabile Grundlage für die Zukunft zu schaffen, war keine leichte Entscheidung – möchte so mancher denken. Doch durch den flexiblen Studienaufbau des MBA Engineering Management an der Graduate School Rhein-Neckar lässt sich der Arbeitsalltag mit mehrwöchigen Dienstreisen ins Ausland mit dem Privatleben und dem Studium optimal vereinbaren.

Der komplette Erfahrungsbericht von Svenja Holländer

Begleitend zu einer Vollzeitanstellung als Projektleiterin im Zuliefer-Automobilsektor noch studieren? Als Frau neben Familie, Haushalt und Vollzeitjob undenkbar. Bestimmen erst einmal die Kinder den Familienalltag, sind der Job und parallel dazu noch ein Studium heutzutage fast nicht mehr zu bewältigen. Die Anforderungen an die Arbeitsperformance sind deutlich gewachsen und verlangen in jeder Hinsicht äußerstes Engagement. Um diesen Ansprüchen auch als Frau, die langfristig Familie und Karriere miteinander vereinbaren möchte, gerecht zu werden, habe ich mich mit 24 Jahren nach nur zweijähriger Berufserfahrung dazu entschieden, den MBA Engineering Management in Mannheim berufsbegleitend zu absolvieren.

Direkt nach meinem Erststudium, welches ich in Kooperation mit meinem damaligen Ausbildungspartner, BLANCO Professional GmbH & Co. KG dual abgeschlossen habe, übernahm ich dort einen sehr interessanten und spannenden Job als Projektleiterin. Von Anfang an war ich davon überzeugt, dass ich diese Tätigkeit nicht zugunsten eines erweiternden Vollzeitstudiums aufgeben würde. Ein in Frage kommendes Masterstudium musste demzufolge berufsbegleitend sein.

Bewusst das Private auf ein Minimum zu reduzieren, Partner, Freunde und Familie in den Hintergrund zu stellen um sein Wissen zu erweitern und dadurch eine wichtige und stabile Grundlage für die Zukunft zu schaffen, war keine leichte Entscheidung – möchte so mancher denken. Doch durch den flexiblen Studienaufbau des MBA Engineering Management an der Graduate School Rhein-Neckar lässt sich der Arbeitsalltag mit mehrwöchigen Dienstreisen ins Ausland mit dem Privatleben und dem Studium optimal vereinbaren.

Der betriebswirtschaftliche Aufbau des Engineering Management baut mein Wissen als Wirtschaftsingenieurin (DH) um die notwendigen Qualifikationen in Bereichen wie Financing, Investment Management, Logistics, Marketing und Personalführung so aus, dass ich nach 2-jähriger Studienzeit eine hochqualifizierte Basis als zukünftige Führungskraft geschaffen habe. Eine sehr wichtige und besonders in meinem Kurs geschätzte Methode für unsere Weiterentwicklung ist das Personal Skills Training durch unsere Dozentin, Frau Sabine Hartmann, die uns mit wertvollen, sehr praxisorientierten Tipps und Trainings an die Management-Aufgaben heranführt.

Ihre Anregungen trainieren wir Monat für Monat in Kleingruppen, um uns dauernd und nachhaltig zu verbessern. Sowohl für die Rollenspiele bei Frau Hartmann, als auch für die Fallstudien, welche in jedem Modul durchgeführt werden, kommt uns die Maximalanzahl von nur 20 Studierenden pro Studienjahr sehr zu Gute. Die sehr heterogene Zusammenstellung des Kurses, vertreten sind verschiedene Branchen und Tätigkeitsfelder, lässt eine sehr intensive Arbeitsweise zu. In nur wenigen Wochen können praxisorientierte Lösungen erarbeitet werden.

Der Zusammenhalt in unserem Kurs ist außerordentlich hoch, die Wertschätzung sowie das Vertrauen untereinander lassen die Freitage und Samstage, an denen die Vorlesungen sowie die Prüfungen stattfinden, zu ausgesprochen interessanten und angenehmen Tagen werden. Neben 18 Männern bin ich eine von zwei Frauen, die im September 2013 in Mannheim das Studium aufgenommen haben. Ob es immer ganz einfach ist unter so vielen Männern??? Man spürt oft, wie wichtig wir Frauen für die Homogenität der Kurse sind und dass wir trotz unserer Unterzahl vor allem bei den Vorbereitungen auf Klausuren, Präsentationen oder auch gemeinsame Abendgestaltungen besonders geschätzt werden.

Die Praxisorientierung der Vorlesungen zeichnet das Konzept der Graduate School Rhein-Neckar aus. Auch mein Arbeitgeber, die BLANCO Professional GmbH & Co. KG, welche mich als erste Mitarbeiterin durch ein solches Master-Studium begleitet und damit quasi noch in den Kinderschuhen steckt, konnte bereits vielfach von meinem Studium profitieren. Zusammen mit meinen Kommilitonen habe ich bereits verschiedene Fallstudien für BLANCO Professional durchgeführt und dann im Unternehmen vorgestellt. Auch dadurch verliert bei uns das Studium zunehmend seinen „Schul-Charakter“ und wird immer mehr als ausbaufähige und interessante Plattform gesehen und angenommen.

Besonders die internationale Ausrichtung des Studienganges hat meinen Arbeitgeber und mich begeistert, da dies die Vorbereitung auf eine immer stärker ausgeprägte Internationalisierung von Geschäftsbereichen enorm fördert. Dadurch, dass die meisten Module und Präsentationsprüfungen in englischer Sprache abgehalten werden, hat sich meine Sprachqualität im alltäglichen Kundenkontakt mit internationalen Kunden deutlich gesteigert. Die Auslegung der Module in englischer Sprache führt sogar dazu, dass Gespräche und Konferenzen zur Fallstudienbearbeitung unter mir und meinen Kommilitonen teils auf Englisch gehalten werden, was eine deutliche Zeitersparnis mit sich bringt.

Der Zeitplan ist straff, beinahe jeden Abend werden nach der Arbeit noch Skype-Konferenzen mit Kommilitonen abgehalten, um die Fallstudien voran zu treiben. Da wird der Sonntag, der für zwei Jahre der einzig freie Wochentag ist, schon beinahe wieder heilig.

Kaum zu glauben ist, dass das zweite Semester gerade abgeschlossen ist, haben wir unser Studium doch erst vor kurzem begonnen. Die Entscheidung für das berufsbegleitende Studium habe ich keine Minute bereut, wenn es auch Stunden gab, in denen ich motivierende und unterstützende Worte nötig gebraucht habe.

Jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt, dass die private Freizeit durch das Studium, die Freunde durch die neuen Kommilitonen und die Familie durch das Team der Graduate School Rhein-Neckar ersetzt werden, was eine sehr spannende und schöne Erfahrung ist.