Stimmen zum Studiengang

Hier finden Sie einige Stimmen von Studierenden, Absolventen und Dozenten des MBA-Studiengangs Business Innovation Management an der Graduate School Rhein-Neckar.

Prof. Dr. Rainer Völker, Studiengangleiter Business Innovation Management

Wenn jemand in seinem Berufsleben einen Wechsel oder den nächsten Karrieresprung erreichen will oder auch einen inhaltlichen Sprung schaffen will, dann bietet der MBA gute Möglichkeiten.

Das komplette Interview mit Prof. Dr. Rainer Völker

Sie sind der Studiengangleiter des MBA Innovation Management. Könnten Sie ein kurzes Profil des Studiengangs geben?

Der Studiengang Innovation Management soll Menschen ansprechen, die im Bereich Innovation tätig sind – besonders im weiteren Bereich der Innovation. Man bezeichnet dies heutzutage als Business Innovation. Die Zielgruppe sind im Wesentlichen Ingenieure, Naturwissenschaftler und Nicht-Betriebswirte, aber auch sehr gerne Betriebswirte, die gewisse Vertiefungen wollen.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach den Studiengang besonders aus?

Ich denke er greift ein wichtiges Thema auf, das in Hochlohn-Ländern wie Deutschland von ganz zentraler Bedeutung ist, nämlich das Thema Innovation. Dies vor allem im Weiteren Sinne, also nicht nur die Produkt- und Service Innovation, sondern auch die Geschäftsmodell-Innovation, die Geschäftsfeld-Innovation und überhaupt Veränderungen im Unternehmen, die durch verschiedene exogene Einflüsse, wie technologischen Wandel, demographischer Wandel usw. herbeigeführt werden. Dadurch ist er aktuell positioniert und hat eine relativ klare Fokussierung.

Ist es möglich ein Modul herauszuheben, dass von den Studierenden, gerade im Hinblick auf das Berufsleben, als besonders wertvoll empfunden wird?

Generell immer dann, wenn es gelingt einen sehr hohen Praxisbezug zu schaffen, z.B. wenn Cases gelöst werden, die aus dem Unternehmensumfeld direkt kommen.

Mit welchen neu erworbenen Fähigkeiten darf sich ein Absolvent des MBA Innovation Management nach dem Studium schmücken? Wie geht er aus dem Studiengang heraus?

Er müsste dann in der Lage sein, zumindest vom Instrumentarium her, Innovationsprozesse zu managen, er müsste außerdem in der Lage sein, das Gebiet – neue Geschäfte und neue Geschäftsmodelle – sinnvoll methodisch anzugehen.

Wenn der Absolvent die Graduate School verlässt, besteht dann weiterhin Kontakt zu den Studierenden? Bekommen Sie etwas vom weiteren Werdegang der Studierenden mit?

Ja, das ist für einzelne Personen individuell, aber auch die Graduate School versucht gesamthaft diesen Kontakt zu halten, dabei geht es weniger um die Einzelkontakte, sondern eher die Verbundenheit zum Gesamtgebilde, sich eine Alumni zu schaffen.

Kann man dann beobachten, dass sich nach Abschluss des MBA ein bestimmter neuer Karriereweg ergibt?

In manchen Fällen ja. Es ist manchmal nur eine Vertiefung des bisher erreichten, das man beispielsweise in seiner Abteilung noch besser Fuß fasst. Manchmal ist es aber auch der Schritt auf eine neue Karrierestufe, das ist durchaus nicht selten.

Jetzt haben wir über die Absolventen geredet. Können Sie auch sagen, was die GSRN an Service für die Dozenten bietet. Profitierten Sie auch auf irgendeine Weise, indem Sie hier lehren?

Ja, ich denke, für den ein oder anderen Dozenten ist es auch spannend, aus dem direktem Unternehmensumfeld Entwicklungen zu erkennen, um dann auch sich selbst eine Meinung zu bilden, ob etwas zum Trend wird oder nicht. Wenn man etwa der Meinung ist Open Innovation ist ein Trend, kann man dann verifizieren, ob das in der Praxis bei den Unternehmen – es sind ja namhafte dabei – auch tatsächlich der Fall ist. Es ergibt sich also eine Feedbackschlaufe.

Sie sind auch Professor für Management an der Hochschule in Ludwigshafen. Gibt es Unterschiede zwischen den Studierenden an der Hochschule und an der Graduate School?

Ja, in vielerlei Hinsicht, das darf man gar nicht zu gering erachten. Die Studierenden an der Graduate School Rhein-Neckar sind aus meiner Sicht viel eingespannter, da sie im Berufsleben stehen und oft auch Familie haben. Natürlich erfordert das Studium sehr viel Zeitmanagement, das ist also eine hohe Anspannung. Das was man unter dem Studentenleben vielleicht landläufig versteht, findet dort ebenso nicht statt. Das ist schon einmal ein zentraler Unterschied. Und ein anderer Unterschied ist, dass die Menschen an der Graduate School Rhein-Neckar insgesamt Berufserfahrung haben und man natürlich mit dem Stoff gleich detaillierter einsteigen kann und muss. Bei konsekutiven Studiengängen muss man den Leuten erst einmal den Gegenstand der Praxis nahe bringen, da sie ja praxisfern sind.

Daraus abgeleitet: Welcher Gruppe oder welchem Personenkreis könnten Sie ein MBA-Studium empfehlen?

Ich denke, es gibt verschiedene Kriterien, aber ein Kriterium ist sicher: Wenn jemand in seinem Berufsleben einen Wechsel oder den nächsten Karrieresprung erreichen will oder auch einen inhaltlichen Sprung schaffen will, dann bietet der MBA gute Möglichkeiten. Also sozusagen eine berufliche Weiterentwicklung, wozu der MBA meines Erachtens einen hohen Beitrag leistet.