Stimmen zum Studiengang

Hier finden Sie einige Stimmen von Studierenden, Absolventen und Dozenten des MBA-Studiengangs IT Management an der Graduate School Rhein-Neckar.

Prof. Dr. Sachar Paulus, Studiengangleiter IT Management

Neben den für eine Management-Position erforderlichen Hard & Soft Skills werden Kompetenzen für IT-Betrieb und IT-Innovation vermittelt. Man wird damit aus unserer Sicht bestmöglich auf den „CIO von morgen“ vorbereitet.

Das komplette Interview mit Prof. Dr. Sachar Paulus

Sie sind der Studiengangleiter des MBA in IT Management, der an der Fakultät für Informatik der Hochschule Mannheim angesiedelt ist. Können Sie ein kurzes Profil des Studiengangs geben?

Der Studiengang hat zum Ziel, Nachwuchsführungskräfte für die Informationstechnologie auf die Herausforderungen des Managements vorzubereiten. Dazu gehört die erforderliche betriebswirtschaftliche Qualifizierung, die Vermittlung von Leadership-Kompetenzen wie auch zukunftsorientierter fachlicher Themen aus der IT.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal für den Studiengang bzw. was zeichnet den Studiengang besonders aus?

Der Studiengang ist im Hinblick auf die Kombination von zwei Aspekten einzigartig: die stringente Ausrichtung an Innovationsthemen der IT wie Betriebsaspekte, Beratung, Strategien, Digitalisierung und IT-Sicherheit einerseits und der erprobten berufsbegleitenden Form mit Präsenz- und Online-Elementen andererseits.

Sie haben bereits Erfahrung mit der Konzeption von berufsbegleitenden Masterstudiengängen. Wenn man sich speziell den MBA IT Management betrachtet, ist es hierbei möglich ein Modul herauszuheben, welches für die berufliche Perspektive der Teilnehmer besonders prägend ist?

Das Modul „Strategic IT Management“ steht sicherlich im Zentrum der vermittelten Kompetenzen: wie neue Technologien entstehen, wie man sie fördern und vermarkten kann, aber auch wie man sie für die Digitalisierung, z.B. bei Industrie 4.0, gewinnbringend einsetzen kann.

Welche neuen Fähigkeiten erlangt man als Absolvent des MBA IT Management und wie profitiert man von diesem Studiengang?

Neben den für eine Management-Position erforderlichen Hard & Soft Skills werden Kompetenzen für IT-Betrieb und IT-Innovation vermittelt. Man wird damit aus unserer Sicht bestmöglich auf den „CIO von morgen“ vorbereitet.

Wer kommt als Teilnehmer für den Studiengang IT Management in Frage?

Der Studiengang ist ausgerichtet auf ambitioniertes, talentiertes Fachpersonal in IT-Bereichen, sowohl in IT-Firmen wie in IT-Abteilungen von beliebigen Firmen, welche eine Laufbahn als Führungskraft in der Informationstechnologie anstreben. Ein erfolgreich absolviertes, einschlägiges Studium wird erwartet.

Sie waren früher bei SAP beschäftigt. Inwiefern konnten Sie Ihre Erfahrungen aus der Software-Branche in die Konzeption des Studiengangs einbringen?

Nach 4 Jahren im Produktmanagement und weiteren 3 Jahren im erweiterten Führungskreis sammelt man viele Erfahrungen und gewinnt Einsichten, wie Informationstechnologie erfolgreich eingesetzt werden kann – und welche Kompetenzen dafür erforderlich sind. Dies habe ich versucht, in die Konzeption einfließen zu lassen.

Auf welche Trends und Herausforderungen sollten Führungskräfte im IT-Bereich vorbereitet sein?

Die Digitalisierung stellt IT-Manager vor zwei große Herausforderungen: sie müssen zum einen erkennen, wo sie überflüssig werden (Im Sinne von „Does IT Matter?“ von Nicholas Carr) und ihre Organisation darauf einstellen und zum anderen Möglichkeiten entwickeln, wie sie für das Business neue Mehrwerte schaffen. Diese werden nicht in der Office-IT liegen – sondern nah an der Wertschöpfung des jeweiligen Unternehmens.


Annika Diehm, Absolventin

Der Erfahrungsaustausch mit Kommilitonen und Dozenten ist ein enormer Gewinn – er belebt das Studium und veranschaulicht dessen Inhalte. Besonders interessant sind dabei die unterschiedlichen Lösungsansätze der Teilnehmer und deren berufliche Hintergründe.

Das komplette Interview mit Annika Diehm

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das MBA Studium IT Management entschieden?

Zum damaligen Zeitpunkt war ich bereits seit drei Jahren berufstätig und hatte das Bedürfnis, mein in der Praxis erworbenes Wissen um theoretische Kenntnisse zu ergänzen. Das MBA Studium bot mir die Möglichkeit meinen Wissenshorizont von einer prozessorientierten Betrachtungsweise zu einer unternehmensübergreifenden Perspektive zu erweitern.

Auf welche Weise integrieren Sie das im Studium erworbene Wissen in Ihren Arbeitsalltag?

Es ist nicht immer so, dass sich die Lehrinhalte des Studiums unmittelbar auf Problemstellungen im Arbeitsalltag anwenden lassen – vielmehr werden eine globale unternehmerische Denkweise und ein generelles Verständnis für Themen aus der IT vermittelt. Die gelernten Theorien und Methoden ermöglichen anschließend eine strukturierte und effektive Herangehensweise an Probleme.

Wie viele Vorkenntnisse haben Sie mitgebracht?

Während meines BA Studiums habe ich mich bereits mit BWL Themen befasst, somit war mir dieser Teil des Studiums nicht völlig fremd. Vor allem aber die vorherige Berufserfahrung hat zum besseren Verständnis des Lehrinhalts beigetragen und stellte sowohl die Basis für die Diskussionsrunden als auch eine wertvolle Ergänzung zu den Studieninhalten dar.

Worin bestand für Sie die größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Die Menge des Lehrstoffs war für mich im Vergleich zum Inhalt die größere Herausforderung. Man erhält viel Input und auch die kontinuierlichen Projektarbeiten nehmen viel Zeit in Anspruch – zusammen mit dem Berufsalltag stellte das gelegentlich durchaus eine Belastung dar. Ein gutes Zeitmanagement war dabei sehr hilfreich. Ich war bereits vor dem Studium ein strukturierter und organisierter Mensch und habe diese Fähigkeiten während des Studiums dann perfektioniert. So habe ich beispielsweise gelernt, auch bewusst Ruhephasen einzuplanen.

Welche Vorteile sehen Sie in einem berufsbegleitenden Masterstudium?

Die größten Vorteile sehe ich in der Möglichkeit, ohne Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit einen akademischen Abschluss zu erwerben und in der Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Inwiefern hat das Studium zu Ihrer Persönlichkeitsentwicklung beigetragen?

Ich bin zielfokussierter, mein Durchhaltevermögen ist gestärkt und ich gehe routiniert mit Belastungen um.

Wie bewerten Sie den Erfahrungsaustausch mit Dozenten und Kommilitonen?

Der Erfahrungsaustausch mit Kommilitonen und Dozenten ist ein enormer Gewinn – er belebt das Studium und veranschaulicht dessen Inhalte. Besonders interessant sind dabei die unterschiedlichen Lösungsansätze der Teilnehmer und deren berufliche Hintergründe.


Stephan Gramlich, Absolvent

Die im Studium vermittelten Modelle und Ansätze bieten hilfreiche Anhaltspunkte für die Herangehensweise an die verschiedenen Herausforderungen und Fragestellungen im beruflichen Alltag.

Das komplette Interview mit Stephan Gramlich

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das MBA Studium IT Management entschieden?

Naheliegend ist natürlich der Gedanke, dass ein solches Studium eine gute Grundlage für weitere Karriereschritte bildet. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war für mich außerdem der theoretische Aspekt, der im MBA Studium wesentlich stärker berücksichtigt wird als in einem BA Studium, das größtenteils praxisorientiert ist. Generell passte der Inhalt des Studiengangs genau zu meinem Arbeitsfeld und die berufliche Integrierbarkeit war ebenfalls relevant. Abgesehen von dem Streben nach Wissensaneignung suche ich auch immer aktiv nach Herausforderungen. Veränderungen und Fortschritt reizen mich – diese Aspekte haben in meiner Entscheidung somit ebenfalls eine Rolle gespielt.

Wie hat das Studium Ihren beruflichen Werdegang beeinflusst?

Bereits zu Beginn des Studiums war ich in leitender Position tätig und verantwortlich für ein zehn-köpfiges Team. Der nächste Karriereschritt erfolgte dann schon während des Studiums: ich wurde Mitglied der Firmenleitung und bekam die Verantwortung für das Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Unternehmens übertragen.

Auf welche Weise integrieren Sie das im Studium erworbene Wissen in Ihren Arbeitsalltag?

Als besonders wertvoll haben sich die Methoden und Praktiken des wissenschaftlichen Arbeitens erwiesen. Die im Studium vermittelten theoretischen Modelle bieten hilfreiche Anhaltspunkte für die Herangehensweise an Probleme.

Worin bestand für Sie die größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Die Doppelbelastung von Studium und Beruf stellte für mich die größte Herausforderung dar. Beide Aspekte zu vereinbaren geht mit einem großen Arbeitsaufwand einher, der sich auch auf den privaten Bereich auswirkt. Mit Hilfe der Unterstützung meiner Familie, meines Arbeitgebers und meines Teams konnte ich diesen Anforderungen erfolgreich gerecht werden.

Welche Vorteile sehen Sie in einem berufsbegleitenden Masterstudium?

Der größte Vorteil bestand für mich im Austausch mit meinen Kommilitonen. Die verschiedenen beruflichen Hintergründe der Studierenden ergaben fruchtbare Diskussionen, die interessante Perspektiven eröffneten. Je mehr Berufserfahrung die Teilnehmer mitbringen, desto interessanter und nutzbringender ist der Erfahrungsaustausch dann auch. Wir waren ein kleines Team, jeder war motiviert. Davon einmal abgesehen bietet ein berufsbegleitendes Studium die Möglichkeit, Erlerntes zeitnah in die Praxis umzusetzen.

Inwiefern hat das Studium zu Ihrer Persönlichkeitsentwicklung beigetragen?

Das MBA Studium stellt einen wichtigen Teil meiner Entwicklung dar. Einerseits haben die erworbenen Kenntnisse meine Arbeitsweise natürlich maßgeblich beeinflusst, andererseits habe ich durch das Studium auch meine individuellen Belastungsgrenzen kennengelernt und diese durch vollen Einsatz auch immer weiter ausgebaut.

Haben sich für Sie konkrete Vorteile aus dem Austausch mit Dozenten und Kommilitonen ergeben?

Da ich selbst für ein mittelständisches Unternehmen tätig bin, war für mich der Austausch mit den Kommilitonen interessant, die für Großunternehmen tätig waren, weil deren Lösungsansätze anders sind. Der Austausch und auch das kontinuierliche Feedback der Dozenten ermöglichen eine kritische Selbstreflexion, die zur individuellen Weiterentwicklung beiträgt. Aufgrund der kleinen Gruppengröße konnten die Dozenten auch auf die beruflichen Hintergründe der Teilnehmer eingehen, so dass konkrete Fälle aus dem Arbeitsalltag analysiert wurden.


Torsten Zube, Absolvent

Durch die Berufserfahrung steigt der Lerneffekt erheblich und die Parallelität von Beruf und Studium ermöglicht das Vorantreiben der Karriere während man seinen akademischen Horizont erweitert. Des Weiteren zeigt man sich und anderen damit auch, dass man in der Lage ist, Extrembelastungen standzuhalten.